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Sei staad Bua!
Spielhandlung
Informationen
Personen und ihre Darsteller
Firmling:
Gretl - seine Mutter:
Hans - sein Vater:
Tante Anni:
Onkel Willi:
Hanna - eine Schwägerin:
Gerda - eine Bekannte:
Manfred - ihr Mann:
Regie: Josef Kaspar

Souffleuse: Gertrud Fuchs
Maske: Kathi Wegner, Maria Gattinger, Inge Loder
Frisuren: Inge Loder
Bühnenbauteam: Erwin Niedersteiner, Karl Isemann, Peter Niedersteiner, Jimmy Moser
Plakatgestaltung: Rudi Niedersteiner
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1998
Tobi Socher
Kathi Wegner
Jimmy Moser
Sonja Moser
Erwin Niedersteiner
Gabi Böller
Cornelia Schätzl
Werner Popfinger
Eine zeitkritische Persiflage in fünf Szenen von Fitzgerald Kusz
Fast täglich wird in den Zeitungen über steigende Jugendkriminalität berichtet. Über zunehmende Agressivität schon bei kleinen Kindern und Gewalt in den Schulen.
Die Öffentlichkeit beschäftigt sich ausgiebig mit den jugendlichen Straftätern, weitaus weniger mit deren Opfern.
Mit hohem finanziellen Aufwand versucht die Gesellschaft, an straffällig gewordenen Jugendlichen »herumzureparieren«.
Es ist ein Kurieren an der Oberfläche, dem meist der Erfolg verwehrt ist. Eine kranke Seele ist schwer zu heilen.
Es stellt sich die Frage: warum sind die Seelen vieler Kinder krank? Der Schulreformer Pestalozzi sah die bürgerliche Familie als Voraussetzung einer sittlichen Erziehung - das Vorbild als beste Erziehungsmethode.
Wie sieht es mit den guten Vorbildern in unseren Familien aus? Dort, wo die Kinder zur Belästigung werden und nur ein Hemmnis für Erwachsene darstellen, ist der Seelenfrieden der Kleinen in Gefahr.
Das Theater Indersdorf zeigt in seiner zeitkritischen Persiflage "Sei staad Bua!« von Fitzgerald Kusz das Firmungsessen für einen Buben, das total aus den Fugen gerät. Nur das Feiern ist das Tagesziel. Der eigentliche Sinn der Firmung wird zur Nebensache. In fünf drastischen Szenen wird die seelische Armut der Erwachsenen dokumentiert, die auf den Buben nicht ohne Auswirkung bleibt. Wir haben den Zeitpunkt der Handlung in die siebziger Jahre verlegt, aber eigentlich ist das Stück zeitlos.
Vielleicht kann das »Theater Indersdorf« mit dieser Inszenierung eine Lanze für die Kinder brechen und einige Erwachsene zum Nachdenken animieren.
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