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Historie
Dem Benzenstadler sein verlängertes Leben
Spielhandlung
Informationen
Personen und ihre Darsteller
Ludwig Benzenstadler, Viehhändler:
Sein Schutzengel:
Petrus:
Hyronimus Hitzenbrodtke:
Pförtnerengel / Botenengel:
Abgeordneter Weindl:
Buchhaltungsengel:
Höllenposten:
Fegefeuerposten:
Hl. Afra:
Hl. Antonius:
Regie: Josef Kaspar

Souffleuse: Gertrud Fuchs
Maske: Helene Schreiner, Kathi Wegner
Frisuren: Inge Loder
Ton und Beleuchtung: Erwin Niedersteiner, Berhard Brandl und Josef Martin Kaspar
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1987
Jimmy Moser
Hans Schrodt
Georg Bieringer
Hans Pest
Harald Lichtensperger
Berhard Brandl
Maria Gattinger
Erwin Niedersteiner
Barbara Kaspar
Sonja Moser
Ursula Kaspar
Ein himmlisches Spektakulum von Willi Simader
Lucki Benzenstadler, seines Zeichens Viehhändler aus Langenholzhofen und Schlitzohr von Haus aus, achtet beim bierseeligen Indersdorfer Volksfest nicht auf die warnenden Einflüsterungen seines Schutzengels und fährt gegen einen Baum, was sein im allgemeinen recht harten Schädel nicht durchhielt.
So steht er sichtlich lädiert, in Begleitung seinen Schutzengels, vor der Himmelstür und hofft auf gnädigen Einlaß. Dieser geht aber nicht so locker vonstatten wie sich das der Benzenstadler wünschen würde. Aber er war ja kein Viehhändler wenn ihm sein lockeres Mundwerk versagen tat.
Beim Betreten der "Ewigkeit" trifft er als Mensch Nr. 76 Billionen 7825 Millionen 825 Tausend 423, auf den schwergewlchtigen Petrus, und auf den Abgeordneten Weindl, den das ewige Gericht mit tausend Jahren Strafe im Fegfeuer verurteilte. Im irdischen Dasein sei er "ein Rechtsanwalt gewesen, und ein Rechtsanwalt ist noch keiner in den Himmel gekommen" so wird Lucki erklärt.
Langsam wir dem Lucki etwas bang ums Herz. Er versucht mit dem Petrus zu
Im Himmel
Im irdischen Leben
Der Bürgermeister:
Fräulein Engel, Gemeindesekretärin:
Gemeindediener Veitel:
Reichlinger, Gemeinderat:
Fräulein Rottenegler, Gemeinderätin:
Frau Butthaferl, Gemeinderätin:
Perschlinger, Gemeinderat:
Rottmeier, Gemeinderat:
Flauser, Kleinhäusler und Gemeinderat:
Siegfried Wegner
Maria Gattinger
Harald Lichtensperger
Karl Isemann
Cornelia Kaiser
Ursula Kaspar
Erwin Niedersteiner
Bernhard Brandl
Josef Kaspar
verhandeln. Petrus listet seine Schandtaten auf, und stellt fest, daß keine seiner Sünden auf Erden abgebüßt war. Als einzige Entlastung meint Lucki: "Verheiratet war i aa". Das aber laßt Petrus nicht gelten.
Das unerfreuliche Verhör wird durch den Auftritt der Seele des Hyroiumus Hitzenbrotke, einer Seele aus dem Feugefeuer, unterbrochen. Im irdischen Dasein war dieser EDV-Spizialist, und weiht Petrus in die Geheimnisse des Computers ein. Den Buchhaltungsengel begeistert er sehr schnell, in Anbetracht des großen Anstrums auf den Himmel, der kaum noch zu bewältigen ist.
Auf seine Verhandlung wartend, macht Lucki die Bekanntschaft mit dem eitlen Fegfeuerposten. Der Schock ist groß, als dieser ihm erzählt, daß man im Fegfeuer nur Limonade trinkt.
Die Bekanntschaft mit dem hinterhältigen Höllenpost bringt ihn ganz schön in die Bredouille. Er überredet ihn, am schlafenden Himmelsposten, der Hl. Afra und dem Hl. Antonius vorbei, in den verboten Himmel zu schleichen, und den pupurnene Himmelsthron zu besteigen.
Keiner merkt, daß er durchs himmlische Fernrohr das Treiben auf der Erde, vor allem, seiner Heimatgemeinde beobachtet, und über die frisch eingetroffenen Seelen, die vom Botenengel gebracht werden, richtet. Nebenbei erkennt er auch den guten Kern seiner Frau, verbessert einige Erdenbürger, und schmeißt schließlich den goldenen Fußschemel des Herren dem Schenkkellner von Obereberfing für schlechtes Einschenken ins Kreuz, wodurch auch dieser ein besseres Leben beginnt.
Als der HERR von seinem Spaziergang zurück kommt, vermiß er sofort den Schemel. Der Eindringling wird entdeckt - aber just in diesem Moment wird die neue Computer-Anlage hereingebracht.
Und weil er grad da ist, werden eben "testweise" dem Benzenstadler seine Daten aufgerufen. Dadurch kommt heraus, daß noch gar nicht in den Himmel gehört! !! Erst im Jahr 2017 soll er abberufen werden. Sein Schutzengel freut sich darüber weniger: "Freili geh'n mir, un ich ab äs G'schiß mit so einem hunsbeinernen bayrisehen Dickschädel, einen so einen Scheiss.....".
Auf Erden versucht der Gemeinderat in Obereberfing soeben darüber abzustimmen, ob ein Computer für die Gemeinde gekauft werden soll oder nicht.
Der Lucki ist dafür - logisch - bei soviel Segen, den die moderne Technik bringen kann.