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Historie
Pepi trägt Lackschuhe
Spielhandlung
Informationen
Personen und ihre Darsteller
Pepi Tuttinger, Kleinhäusler:
Anna, seine Frau:
Peter, deren Sohn:
Liesl, deren Tochter:
Adlerwirt:
Gitti, dessen Tochter:
Max, Gemeindesekretär:
Florian, Jäger:
Heini, Pepi's Freund (Vagabund):
Bürgermeister:
Guggenbichler, Austräger:
Regie: Josef Kaspar

Souffleuse: Gertrud Fuchs
Maske: Sylvia Reißnecker
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1982
Werner Popfinger
Sonja Moser
Jimmy Moser
Cornelia Kaiser
Klaus Auernhammer
Ursula Kaspar
Erwin Niedersteiner
Harald Lichtensperger
Georg Bieringer
Siegfried Wegner
Hans Pest
Eine bäuerliche Groteske in drei Akten von Josef Anton Schuler
Wenn ein Pepi Lackschuhe trägt, muß schon etwas Ungeheueres passiert sein. Dieses ist auch der Fall, denn Pepi wird plötzlich ein Lottogewinner, und ein Millionär. Den Traum vom ganz großen Geld träumt der Pepi sein ganzes Leben lang. Als es soweit ist, und er meint, ein Dasein in Reichtum und Glück genießen zu können, verliert er den Boden unter den Füßen und markiert den Weltmann.
Da der Gewinn aber noch nicht bestätigt ist, schwebt Pepi zwischen den Höhen eines reichen Mannes und den Demütigungen eines armen Mannes.
Sein Freund Heini, der Vagabund, ist in dieser Situation der einzig wahre Freund, wenn er ihn auch in seinem Höhenflug sehr herablassend behandelt.
Zu dem armen Kleinhausler, dessen Kinder niemand heiraten wollte, kommen jetzt die Brautwerben sehr schnell und recht aufdringlich.
Das ändert sich recht rasch, als bekannt wird, daß der Gewinn noch nicht endgültig feststeht.
Pepi will die Brautwerber, den Adlerwirt, der für seine Gitti um den Tuttinger
Peter wirbt, und den Gemeindesekretär Guggenbichler, der um die Liesl wirbt, noch vor 10.00 Uhr festnageln. Da kommt nämlich die Zeitung mit dem Postauto, in der die amtlichen Lottozahlen stehen.
Spannend wird's, als der Florian, der längst ein Auge auf die Liesl geworfen hat, die Lottozahlen vorliest.
Um allen zu zeigen, daß die Brautwerber ein falsches Spiel treiben, "verliest" er sich bei einer Zahl.
Der Wirt legt sich zähneknirschend und trotz aller Bedenken fest, und akzepiert den Peter als Schwiegersohn. Der Gemeindesekretär verzichtet sofort auf seine Braut.
So fügt sich alles zum Guten. Der Peter bekommt seine Gitti und der Florian seine Liesl.
Der Pepi sieht zu guter Letzt ein, daß aller Reichtum wahre Freunde nicht ersetzen kann.
Beim zweiten Mal zieht er seine Lackschuhe mit der inzwischen erworbenen Erkenntnis an, daß nichts so zugeflogenes Glück.
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