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Der alte Feinschmecker
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Info & Aufführung
Personen und ihre Darsteller
Blasius Kiermaier, Privatier:
Fanny, seine Schwester:
Peppi, sein fünfzehnjähriger Sohn:
Xaver Festl, Privatier:
Rochus Hingerl, Instruktor b. Kiermaier:
Liesi, Köchin bei Kiermaier:
Julchen Poppendick aus Berlin:
Fritze Poppendick, Rentier aus Berlin:
Hans Kirchmayer, Kunstmaler:
Regie: Josef Kaspar
Souffleuse: Gertrud Fuchs
Bühnengestaltung: Rudi Niedersteiner
Bühnenbau: Hans Schrodt und Peter Niedersteiner
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1977/1
Klaus Auernhammer
Kathi Wegner
Jimmy Moser
Hans Schrodt
Rudi Niedersteiner
Maria Gattinger
Cornelia Isemann
Werner Popfinger
Peter Niedersteiner
Münchner Lustspiel von Ludwig Thoma
Der gutsituierte, 00000twete Privatier Blasius Kiermaier, führt ein gemütliches Leben, seine Tagesablauf sind überschaubar und ohne größere Höhepunkte. Seine Schwester Fanny, eine resulute, aber herzliche Frau, führt ihm den Haushalt. Sein fünfzehnjähriger Sohn Peppi wird von einem privaten Instruktor mit wenig Erfolg unterrichtet.
In diese Idylle bricht eine junge Dame aus Berlin ein.
Der Besuch wird von einem alten Bekannten Kiermaiers angekündigt, und löst bei Fanny keine Begeisterung aus.
Das ändert sich als der Besuch, Julchen Popendiek, ankommt. Sie entpuppt sich als hübsches, lustiges und herzliches junges Mädchen, das in München Ihre "Malstudien" verbessern will.
Der bisher etwas behäbige Kiermaier wird plötzlich sehr lebendig, legt sehr viel Wert auf Kleidung und Manieren. Er führt Frl. Julchen, zusammen mit seinem Freund Xaver Festl, jeden Abend durch die Münchner Bierkeller.
Auf seine neuen Interessen von Festl angesprochen, beichtet er diesem, daß er
sowie: Annemarie Schneiderbauer, Sigi Wegner, Peppo Wallner, Franz Gattinger und der kleine Josef M. Kaspar
Frl. Julchen heiraten will. Die ist völlig unwissend, und hat auch ganz andere Interessen, von denen Kiermaier in seiner Verliebtheit nichts merkt. Julchen hat den Kunstprofessor Kirchenmayer in Berlin kennen und lieben gelernt, und ist deshalb auf "Malstudien" in München, Der Papa von Julchen hat den Braten bereits gerochen, will sich seinen zukünftigen Schwiegersohn etwas näher betrachten und reist ebenfalls in München an.
Im Bierkeller trifft sich alles, Kiermayer versucht sich mit seinern zukünftigen Schwiegervater auszusprechen und einen Heiratsantrag zu machen. Dazu kommt es aber an diesem Abend nicht, da Fritze Poppendiek zu schnell spricht und zu schnell trinkt. Bis Blasius soweit ist, ist Fritze Poppendiek für solch ernste Sachen nicht mehr ansprechbar.
Am nächsten Tag hat Blasius einen gehörigen Kater. Der Berliner hingegen ist munter wie ein Fisch im Wasser. Heute will er sich endlich mit dem Schwiegervater "aussprechen". Seine Schwester und
Xaver versuchen ihm die Blamage zu ersparen, werden aber sehr harsch abgewiesen. So erzählt er dem "Schwiegervater" sein ganzes Leben. Kurz vor dem "Heiratsantrag", erklärt ihm Fritze Poppendiek, daß er nur in München sei, um den zukünftigen Schwiegersöhn, den Maler Prof. Kirchenmaier, zu begutachten.
Die Enttäuschung haut ihn schier um. Als Julchen ihm herzlich für seine Hilfe in ihrer Herzensangelgenheit dankt, ("Lieber Papa Kiermaier, wissen sie nicht mehr? Der erste Kellerabend! Der wundervolle Abend! Wo doch Er an unseren Tisch kam. Sie haben doch sicher gleich gemerkt..") behauptet er natürlich, er habe das alles gleich gemerkt.
Der Besuch entschwindet überglücklich, und läßt einen enttäuschten, mürrischen Blasius zurück. Aber das Leben geht weiter und es geht wie vorher, gmüatlich weiter.
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