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Historie
Fürst Wastl
Spielhandlung
Info & Aufführung
Personen und ihre Darsteller
Benedikt Wanninger, Schreinermeister
Rosa, seine Frau:
Pepperl, beider Tochter:
Sebastian, Wanningers Freund:
Hans, dessen Chauffeur:
Heuschneider, Bürgermeister:
Blasi, sein Sohn:
Zacherl, Wirt und Posthalter:
Leni, seine Frau:
Martl, Hausknecht:
Regie: Josef Kaspar
Souffleuse: Gertrud Tremel
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1974
Der arme, aber trotz allem recht humorige Schreinermeister Wanninger, hat seit über einem Jahr keinen Auftrag mehr erhalten.
Sogar sein letzter Kunde, der Bürgermeister Heuschneider von Ochsenhausen, hat den bestellten Sarg nicht gebraucht und will ihn auch nicht bezahlen. Zu allem Überfluß hat sich auch noch der reiche Heuschneidersohn Blasi in die arme Schreinerstocher Pepperl verschaut. Das sieht sein Vater gar nicht gern. Er zwingt den Wirt, bei dem die Pepperl bedient, sie fristlos zu entlassen, damit sein Blasi nicht sittlich verdorben wird.
Ganz unverhofft kommt oft. Das Glück klopft an die Tür vom Wanninger, in Form eines Fürsten, genauer gesagt, einem alten Kriegskameraden von Wanninger, dem Sebastian Fürst aus Großhesselohe. Er verschafft dem Schreinermeister einen Großauftrag, nämlich die Ausstattung des "Prinz Leopold", einem Restaurant bei dem Sebastian Teilhaber ist.
Der alte Spezi will natürlich das Wiedersehen und den Abschluß gebührend feiern, und mietet sich deshalb im Gasthof von Ochsenhausen ein. Bei der
Klaus Auernhammer
Katharina Bieringer
Maria Güll
Hans Schrodt
Sigi Wegner
Joe Bieringer
Hans Pest
Peter Niedersteiner
Irmgard Zettl
Rudolf Niedersteiner
Anmeldung kommt es zu zu einem folgenschweren Irrtum. Sebastian Fürst, von Großhesseloh, wird für einen Adeligen gehalten, für den Fürsten von Großhesseloh. Die Verwechselung macht den beiden Spaß, und so lassen sie die Ochsenhausener in dem Glauben, daß seine Durchlaucht dem Dorfschreiner Wanninger einen Großauftrag erteilt hat. Wanninger sonnt sich in dem neu gewonnenen Ruhm.
Nur der Bürgermeister ist recht mißtrauisch, und nennt seine Durchlaucht sogar einen Schwindler. Durch Zufall erfährt er die Telefonnummer vom "Prinzen Leopold". Dort will er nachfragen, ob der Fürst auch wirklich echt ist. Voller Aufregung versteht er aber am Telefon nicht "Restaurant Prinz Leopold", sondern "Residenz Prinz Leopold" und ist nun felsenfest überzeugt, daß der Fürst ein Bruder vom Prinzen Leopold ist.
Für sein schlechtes Benehmen will er sich beim Fürsten entschuldigen, und bittet Wanninger, ihm eine Audianz bei seiner Durchlaucht zu verschaffen. Sebastian Fürst spielt die Verwechslungskommödie nicht gerne mit, merkt aber, daß das Glück von der Pepperl daran hängt. Geschickt nutzt er das schlechte Gewissen vom Bürgermeister aus. Es wird vereinbart, daß die beiden heiraten, das Aufgebot wird bestellt, und der Bürgermeister ist froh, daß er noch so glimpflich davon gekommen ist.
Endlich kann Wanninger mit den Schreinerarbeit beginnen.