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Personen und ihre Darsteller
Kaufmann Stüve:
Alfred von Kleewitz:
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von Scheibler, kgl. bayr. Ministerialrat:
Sylvester Gsottmaier, Ökonom:
Josef Filser, Landtagsabgeordneter:
Maria Filser, seine Frau:
Zugführer:
Schaffner:
Regie: Josef Kaspar

Es singen und spielen: Der Niederrother Dreigesang
Hans Wittmann und seine Soat'nzupfer
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1973
Eines der beliebtesten Laienspielstücke von Ludwig Thoma.

In seiner bekannt hintergründigen Art, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, beschreibt er eine Fahrt im Eilzugabteil erster Klasse, mit allerlei illustren Fahrgästen.
Waberl, bekommt den Auftrag recht gut aufzukochen. Sie, die Vertraute aus Junggesellen-Jahren spürt instinktiv, daß Xaver nicht recht glücklich ist. Sepp, der Jäger von Schanderl, bringt noch ein Fassel Bier mit "a zwanz'g, a fünfazwanz'g Lita ".
Jetzt können die alten Zeiten wieder aufleben. Das gelingt aber nicht so leicht. Sein alter Spezi ist verärgert, daß er ihn nicht zur Hochzeit geladen hat. Mit zunehmendem Alkohlgenuß wird immer deutlicher, daß Schanderl sich in seiner Ehe nicht recht wohlfühlt. Er gesteht Korbi, daß er zwar eine gebildete Frau, die fließend Französisch und anerkannt gut Klavier spiel, geheiratet hat. ansonsten aber bei ihr nichts zu Melden hat. Er läßt sich hinreißen und schimpft sich seinen Grant richtig von der Seele: "...woaßt, so an überspannte Ziefern, so a launische, so a herrisehe... so an verrückte Bißgurn... ah Freund, de ko da's Leb'n verleid'n!".
Die wiedererweckte Jagdfreundschaft mit dem Korbi wird immer wieder mit einem kräftigen Schluck aus dem Maßkrug besiegelt. Die bierige Laune wird jäh mit der überraschenden Ankunft der Gattin von Schanderl vernichtet.
Schanderl sitz kleinlaut in seinem Sessel und hört dem Versuch von Korbi, ihn zum Widerstand gegen seine herrische Frau zu bewegen, mit sichtlichem Unbehagen zu. Frau Schanderl verlangt ihren Gatten sofort zu sehen und verleiht ihrem Begehren mit heftigem Klingeln Nachdruck. Bei jedem Klingel wird Xaver unserer und Korbi forscher. Als Xaver völlig verunsichert, zu seiner Frau will, hält ihn Korbi zurück. Xaver reiß sich aber los: "Du l Gar so weit muaßt äs net treib'n ! Eigentli hat meine Gemahlin recht... ordinär bist d'scho!".
Mit diesem Satz, ist eine 25-jährige Mannerfreundschaft für immer beendet.
Huber verläßt wütend und schimpfend das Jagdhaus, Schanderl eilt unterwürfig zu seiner Gemahlin.
Erste Klasse
Xaver Schanderl, Privatier aus München, trifft sich in seinem Jagdhaus ein Jahr nach seiner überraschenden Heirat, mit seinem alten Jagdspezel, dem Baumeister Korbi Huber. Er will die alten gemütlichen Zeiten wieder aufleben lassen.
Waldfrieden
Erste Klasse
Waldfrieden
Xaver Schanderl, Privatier:
Korbinian Huber, Baumeister:
Sepp, Jäger bei Schanderl
Wally, Schwester von Sepp
Siegfried Wegner
Peter Niedersteiner
Maria Güll
Hans Pest
Georg Bieringer
Klaus Auernhammer
Katharina Bieringer
Rudolf Niedersteiner
Karl Böller
Hans Schrodt
Peter Niedersteiner
Rudolf Niedersteiner
Irmgard Zettl