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Die Glücksmühle
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Info & Aufführung
Bäuerliche Komödie von Ernst Henthaler
Personen und ihre Darsteller
Lorenz Zöchmeier, gen. Grubenbauer:
Wetti, seine Cousine:
Roß-Karl, sein Freund:
Toni:
Alois:
Bachmüller:
Leni, seine Tochter:
Naturfreund:
Richter:
Advokat:
Reichsbahnrat:
Klaus Auernhammer
Irmgard Zettl
Joe Bieringer
Maria Güll
Peter Niedersteiner
Hans Schrodt
Kathi Bieringer
Hans Pest
Georg Mair
Siegfried Wegner
Reinhold Schnell
Regie: Josef Kaspar
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1972
Der grantige, hypochondrische Junggeselle Gruber und seine bissige, knochentrockene Cousine Wetti bewirtschaften zusaminen den Gruberhof.
Wetti will den Hof vor dem Zertrümmern zu bewahren und versucht dem Gruber ein Testament abzutrotzen, das zu ihren Gunsten lautet. Der aber ist abergläubisch und weigert sich standhaft.
Nur um die Wetti zu ärgern und auf Zuspruch von seinem Freund dem Roß-Karl, kauft er dem Bachmüller seine verlotterte Mühle für 2400 DM ab. Jetzt meint er, er habe seine Cousine mundtod gemacht. Die ist auch tüchtig entsetzt.
Ein Fremder, ein Naturfreund, will die baufällige Mühle für 6000 DM kaufen. Der Gruber wittert eine Möglichkeit seine Cousine endgültig zu verärgern. Er lehnt das Angebot ab.
Wetti ist jetzt fest überzeugt, daß der Gruber nicht mehr richtig im Kopf ist.
Der Bundesbahnrat kommt ihm gerade recht. Der klärt den verdutzten Mühlenbesitzer auf, daß der Fremde kein Naturfreund war, sondem ein
gerissener Makler, der erfahren hat, daß die Bahn das Grundstück für die Elektrifizierung braucht. Geschickt verhandelt der Gruber und der Roß-Karl und verkaufen die Mühle an den Bundesbahnrat für 15.000 DM.
Wetti war währenddessen nicht untätig. Ein Richter begutachten den Gruber zwecks Entmündigung. Dabei schaut es für den Bauern gar nicht gut aus. Kurz bevor es brenzlig wird, zieht das Schlitzohr den Brief der Bundesbahn aus dem Ärmel und die Sache ist endgültig erledigt.
Das nächste Ei, das der Gruber der Wetti legt, ist der Toni.
Dem Gruber geht es gesundheitlich nicht mehr so gut, und da hat er sich das Kind seiner Cousine zur Hilfe geholt.
Der Toni stellt sich aber bei der Ankunft als die Toni heraus. Nun ist die Wetti vollends in Panik. Der Gruberholf steht auf dem Spiel.
Die Bachmüller-Leni hat auf so eine Gelegenheit schon lange gewartet. Sie bietet nun der Wetti ihre Hilfe an. Die beiden Frauen vereinbaren, daß die Leni den Bauern heiratet und der Wetti nach dessen Tod den Hof überschreibt. Sie selber will nur das Bargeld, mit dem sie dann in die Stadt zieht.
Die Leni bekurt den Gruber nach Strich und Faden, und der fällt auch tatsächlich darauf herein. Die gutgemeinten Ratschläge vom Roß-Karl schlägt er in den Wind und bricht die langjährige Freundschaft ab. Auch die Toni, ein liebs nettes Mädchen, die er bisher gut leiden hat können, ekelt er aus dem Haus.
Jetzt ist die Stunde der Leni gekommen. Sie macht ihm den Vorschlag, daß sie ihn heiratet, wenn er ihr die Hälfte des Hofs überschreibt. Er stimmt zu.
Gesundheitlich geht es dem Gruber immer schlechter und der Doktor wird geholt. Die Toni holt die Medezin und stellt die Flasche auf den Küchentisch. Dort stehen jetzt zwei identische Flaschen, die eine aber enthält die Medizin für's kranke Pferd.
Durch ein Verwechslung der beiden Flasehen flößt die Toni dem Bauern die falsche Medezin ein, nämlich die Roßmedezin. Leni, die am Küchentisch sitzt und alles beobachtet, bemerkt den Irrtum sehr wohl, rührt sich aber nicht. Als Wetti die Verwechlung ebenfalls bemerkt, hindert sie Wetti daran das Unglück noch abzuwenden.
Zum Glück führt die "Roßkur" aber zu einer guten Wendung. Der Bauer fühlt sich urplötzlich wieder gesund.
Das schlechte Gewissen der Wetti bringt sie zu einem Geständis. Sie beichtet ihm ihre Untat und beschuldigt die Leni. Jetzt geht dem Gruber ein Licht auf, wer zu ihm hält.
Die Leni hat nun ausgespielt, die Toni wird adoptiert, die Freundschaft mit dem Roß-Karl wird wieder geschlossen und so wird die Teufelsmühle zum Schluß doch noch zur Glücksmühle.