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Historie
Das Wunder des hl. Florian
Der hl. Florian ist eine wertvolle alte Holzfigur, die der Gemeinderat vor allem der schlitzohrige und geizige Bürgermeister Korbinlan Scharrer in Unkenntnis ihres Wertes ihrem Pfarrer zum silberner Priester Jubiläum schenken wollten. Der junge Raingruber, Gemeinderatsmitglied und Bauer, ist damit nicht einverstanden, der es aber mit dem Scharrer schon deshalb nicht gut kann, weil die Verlobung mit dessen Tochter auseinandergegangen ist.

Afra, die eitle und herrschsüchtige Tochter vom Scharrer, hat es vorgezogen, sich mit dem Florian, dem langjährigen Großknecht zu verloben. Das drückt der armen Vroni, die als Waisenmädchen im Hause dient, schier das Herz ab. Hier beginnt nun das Wirken des hl. Florian, Zunächst aber ist Afra bitterböse und eifersüchtig darauf, daß Vroni in dem für das Priester Jubiläum geplanten "Theaterstück" eine Szene mit ihrem Verlobten hat. Nun fällt es gerade in dieser Szene dem Florian ein, die Probe aufs Exempel zu machten, wie es ihm die alter Lechnerin - die natürlich merkt, wo dem Florian und der Vroni der Schuh drückt - geraten hat. Inzwisehen hat sich Afra von ihrem früheren Verlobten auf die Probe stellen lassen müssen und sich dabei eine rechte Blöße gegeben, so daß nun auch sie selbst an ihrem geplanten Ehebund irre wird. Die Probe auf's Exempel ist ein Kuß, den Flori jeder von beiden gibt - und da merkt er bei der Vroni endlich, daß sie eigentlich die Richtige ist.

Indessen ist der Bürgermeister schwer bekümmert, weil er vom Neffen des Pfarrers erfahren hat, daß der wurmstichige "hl. Florian" einen hohen Kurswert besitzt. Auf diese Tatsache spielt der Pfarrer geschickt an, denn ihm liegt viel daran, zu seinem Jubiläum von seiner Gemeinde die Studiengelder für einen armen TheologieStudenten zu erhalten.

Schließlich! geht der Bürgermeister in seinem Geiz so weit, einen Diebstahl an dem geschenkten "hl. Florian" bei dem Pfarrer zu versuchen, wobei ihm jedoch der als St. Florian verkleidete Neffe einen tüchtigen Denkzettel in handgreiflicher Form erteilt. Dieser bewegt ihn nun dazu, den Wunsch des Pfarrers schleunigst zu erfüllen.

Inzwischen hat St. Florian bewirkt, daß Alfra und der junge Raingruber wieder zueinander gefunden haben, so daß alles wieder in schönster Ordnung ist.
Spielhandlung
Info & Aufführung
Volksstück von Adele Meyer-Kaufmann

Samstag 09.05.1970 um 20:00 Uhr
Sonntag 10.05.1970 um 20:00 Uhr
Samstag 16.05.1970 um 20:00 Uhr
Das Wunder des
hl. Florian
Personen und ihre Darsteller
Benedikt Fröhlich, Pfarrer v. Oberhollerbach
Walburga, seine Schwester
Korbinian Schnarrer, Bürgermeister und Bauer
Afra, seine Tochter
Die Lechnerin, seine Schwiegermutter
Andreas Rainbauer, Bauer
Sepp, Neffe von Fröhlich
Florian, Großknecht von Schnarrer
Vroni, Dirn beim Schnarrer
Hans-J. Schrodt
Kathi Bieringer
Joe Bieringer
Gisela Raschke
Irmgard Zettl
Klaus Auernhammer
Peter Niedersteiner
Georg Maier
Liesl Fritz
Regie: Josef Kaspar
Souffleuse: Marille Nefzger
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1970